Eine Gruppe von Menschen mit Baumwollstoffen

Menschenrechte sichern: mit klarem Bekenntnis zu Fairness

Titelstory

Editorial

Die REWE Group ist sich ihrer Mittler-Rolle zwischen Herstellern, Dienstleistern und Konsumenten bewusst. Daher möchten wir zur Verbesserung sozialer und ökologischer Bedingungen in den Wertschöpfungsketten beitragen. Unter Fairness verstehen wir die Stärkung von Menschenrechten, die Verbesserung von Arbeitsbedingungen sowie die Förderung eines fairen Handels.

Dirk Heim, Bereichsleitung Nachhaltigkeit Ware

Interview zu Menschenrechten in den Lieferketten

Viele Produkte der REWE Group stammen aus Lieferketten, die sich über mehrere Länder erstrecken. Insbesondere in den Wertschöpfungsstufen des Rohstoffanbaus und der Verarbeitung liegt ein erhöhtes Risiko der Missachtung von Arbeits- und Sozialstandards. Dirk Heim, Bereichsleiter Nachhaltigkeit Ware bei der REWE Group, erläutert, wie das Unternehmen die größten Herausforderungen identifiziert und Maßnahmen zur Verbesserung vor Ort umsetzt.

Porträtfoto von Dirk Heim
Friedel Hütz-Adams, SÜDWIND und Fachbeirat Nachhaltigkeit der REWE Group

Menschenrechte in der Wertschöpfungskette

Je länger und komplexer Lieferketten sind, umso höher ist das Risiko von Menschenrechtsverletzungen. Friedel Hütz-Adams, Mitarbeiter bei SÜDWIND und Mitglied im Fachbeirat Nachhaltigkeit der REWE Group mit Fokus auf das Thema Menschenrechte, erläutert in seinem Statement die komplexen Anforderungen im globalen Handel und welche Antworten Unternehmen darauf finden können.

Baumwollfeld
Sozialer Fortschritt

Trainingsprogramm für Lieferanten

Die REWE Group bekennt sich zu fairen Arbeitsbedingungen in der Lieferkette, vom Anbau bis zur Produktion. Innerhalb des Social-Improvement-Programms hat das Unternehmen 2018 ein soziales Trainingsprogramm für die strategisch wichtigen und relevanten Lieferanten geschaffen, um vor Ort und im Dialog langfristige Verbesserungen anzustoßen.

Das Trainingsprogramm für Lieferanten wird durchgeführt
Prozess und Strategie

Herausforderungen mit klaren Prozessen begegnen

In ihrer Grundsatzerklärung Menschenrechte und in der Leitlinie für Fairness bekennt sich die REWE Group zu klaren Regeln sowohl für ihre eigenen Geschäftstätigkeiten als auch für die globalen Liefer- und Wertschöpfungsketten. Bei der Umsetzung hilft ein definierter Prozess, Risiken des unternehmerischen Handelns für die Menschenrechte systematisch zu ermitteln, zu minimieren und zu verhindern.

 

Eine Grafik aus der Leitlinie für Fairness
Vor Ort Verbesserungen erreichen

Projekte in der Lieferkette

Die Lieferketten von Produkten wie Orangensaft, Kaffee, Baumwolle oder aus dem Bereich Textilien erstrecken sich über den gesamten Globus. Mit dem klaren Bekenntnis zu Zertifizierungsprogrammen wie Fairtrade oder UTZ, der Unterstützung von Initiativen wie Cotton made in Africa (CmiA) sowie eigens initiierten Trainings und Projekten vor Ort will die REWE Group vor allem Hilfe zur Selbsthilfe für Bauern, Arbeiter und Gemeinschaft leisten.

Mann mit Orangen in den Händen
Strategische Einbettung

Klares Bekenntnis zu Menschenrechten

Als Bekenntnis zur Stärkung der Menschenrechte hat die REWE Group im April 2019 ihre Grundsatzerklärung veröffentlicht. Darin verpflichtet sie sich nicht nur innerhalb der eigenen unmittelbaren Geschäftstätigkeiten, sondern ebenso innerhalb der weltweiten Lieferketten. Die umfassende Verantwortung spiegelt sich zudem in der Leitlinie für Fairness wider. Darin bekennt sich der Konzern dazu, innerhalb der Lieferketten aller Eigenmarkenprodukte Menschenrechte zu stärken, Arbeitsbedingungen zu verbessern sowie fairen Handel zu fördern. Im Nachhaltigkeitsbericht sind Grundsätze und Leitlinien sowie Maßnahmen zu ihrer Umsetzung ausführlich beschrieben.

 

Grafik aus der Leitlinie

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Soziale und ökologische Auswirkungen unternehmerischen Handelns hängen eng zusammen. Ganzheitlich schauen wir auf unsere Aktivitäten und engagieren uns z.B. für Menschenrechte, Biodiversität und umweltfreundlichere Verpackungslösungen.