Was andere über unser Engagement denken

Stakeholder über die REWE Group

Zu unserem Jubiläum haben wir Menschen, die uns bereits lange begleiten, um ihre Einschätzung gebeten: Was sagen sie zu unserem bisherigen Engagement und was können wir in Zukunft besser machen?

Armin von Buttlar
Armin von Buttlar Vorstand der Aktion Mensch Mehr erfahren

Die Aktion Mensch hat mit REWE einen überzeugenden Partner für zahlreiche soziale und nachhaltige Projekte gefunden – zum Beispiel das gemeinsame Engagement für den Bau inklusiver Spielplätze in ganz Deutschland. Die Initiative „Stück zum Glück“ setzt sich mit einer Spendenaktion dafür ein, dass Kinder mit und ohne Behinderung künftig gemeinsam spielen können, und legt damit den Grundstein für mehr Inklusion in der Gesellschaft. Dieses Projekt steht beispielhaft für unsere Partnerschaft, die sich nachhaltiges gesellschaftliches Engagement zum Ziel gesetzt hat. Den Kindern die Möglichkeit zu geben, Inklusion von Anfang an zu erfahren, ist eine hervorragende Investition in die Zukunft. Solche nachhaltigen Initiativen mit überzeugenden Konzepten wünschen wir uns auch für die künftige Zusammenarbeit.

Armin von Buttlar
Bernward Geier
Bernward Geier Aktivist, Journalist und Fachbeirat Nachhaltigkeit der REWE Group Mehr erfahren

Die REWE Group hat schon sehr früh die Bedeutung der Nachhaltigkeit und die Notwendigkeit, sich zu engagieren erkannt. Dabei wurden große Fortschritte erzielt, die auch anerkannt wurden, etwa durch die Verleihung des deutschen Nachhaltigkeitspreises für das PRO PLANET-Label als innovativstes Projekt. Die Tatsache, dass viele Dinge, bei denen die REWE Group Vorreiter war, von Mitbewerbern aufgegriffen wurden, zeigt, dass man erfolgreich war. Erfreulich ist, dass es immer wieder gelingt, Pionier in Sachen Nachhaltigkeit zu sein.

Angesichts der Tatsache, dass längst nicht alle globalen Krisen gelöst sind, sondern größer werden, muss die Konsequenz auch für die REWE Group sein, noch engagierter und vor allem noch mutiger und, ich scheue mich nicht zu schreiben, im wahrsten Sinne des Wortes „radikaler“ Hot Spots der Nachhaltigkeit aufzulösen. Das gilt für das Klima, aber vor allem auch für das Thema Biodiversität. Profit machen kann in Zukunft nur akzeptabel sein, wenn die Umwelt darunter nicht nur nicht leidet bzw. bedroht wird, sondern selbst davon profitiert.

Bernward Geier
Marion Hammerl
Marion Hammerl Geschäftsführerin der Bodensee-Stiftung Mehr erfahren

Gut, dass die REWE Group nicht nur auf nachhaltige Nischenprodukte setzt, sondern alle Eigenmarkenprodukte sukzessive nachhaltiger gestalten will. Ausschlaggebend ist der Einfluss auf und die Zusammenarbeit mit den Erzeugern und Lieferanten von Lebensmitteln. Der PRO PLANET-Ansatz ist überzeugend, denn die REWE Group arbeitet auch an komplexen Herausforderungen bei bestimmten Produkten. So waren wir einer der ersten Partner im Rahmen einer PRO PLANET-Initiative und stehen seit 8 Jahren in intensivem Austausch mit der REWE Group zum Schutz der Biodiversität bei der Erzeugung von Lebensmitteln.

Bei den brennenden und eng miteinander verknüpften Problemen Klimawandel und Verlust der biologischen Vielfalt stehen wir – und die REWE Group – erst am Anfang des Lösungsweges. Langer Atem und ein integrierter Ansatz sind gefragt! Und ein angemessener Preis für Lebensmittel, damit Umwelt- und Sozialstandards umgesetzt werden können.

Marion Hammerl
Elke Hömske
Elke Hömske Auditorin und Vorstand bei berufundfamilie Mehr erfahren

Im Jahr 2009 erteilte die berufundfamilie das erste REWE Zertifikat. 10 Jahre später profitieren rund 150.000 Mitarbeiter von vielfältigen Maßnahmen, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterstützen. Führungskräfte und Mitarbeiter wurden bei der Erarbeitung von Lösungen eingebunden, deshalb wirken diese praxisnah in verschiedenen Lebensphasen, um Arbeit und Leben zu verbinden. Alles in allem ein beeindruckender Beweis für nachhaltiges Handeln.

Natürlich ist es nicht einfach, 150.000 Beschäftigte konkret zu erreichen, dazu bedarf es eines stetigen Dialogs zwischen Führungskräften und Mitarbeitern. Zudem entwickeln sich Arbeitswelt und Lebensanforderungen weiter. In regelmäßigen Zyklen die Passgenauigkeit der geltenden Angebote zu überprüfen, wirkt nachhaltig und macht die REWE Group heute und morgen zu einem attraktiven Arbeitgeber.

Elke Hömske
Dr. Christine Lemaitre
Dr. Christine Lemaitre Vorstand Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen DGNB e.V. Mehr erfahren

Das Besondere am Nachhaltigkeitsengagement der REWE Group ist zweifelsfrei die Vorreiterrolle verbunden mit der Ernsthaftigkeit, mit der sich das Unternehmen für das Thema einsetzt. Die große Zahl an DGNB-zertifizierten Märkten zeigt das beispielhaft für den Bereich des Bauens. Dieses Engagement hat viele andere inspiriert und zum Nachahmen angeregt. Von daher kann ich nur sagen: Machen Sie weiter so! Bleiben Sie ambitioniert, motiviert und mutig! Ich freue mich auf viele weitere Jahre der engen Zusammenarbeit, in denen wir gemeinsam viel bewegen.

Dr. Christine Lemaitre
Dr. Angelika Magiros
Dr. Angelika Magiros Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. Mehr erfahren

toom Baumarkt betrachtet sein Engagement für Inklusion nicht als Geste des Mitleids, sondern als Beitrag, die Gesellschaft insgesamt voranzubringen – und dabei auch die Kompetenzen von Menschen mit Beeinträchtigung zu nutzen. Diese Haltung ist sehr wertvoll, denn so können sich Menschen mit und ohne Beeinträchtigung auf Augenhöhe begegnen. Vor-Ort-Projekte, die Förderung der leichten Sprache und die Einrichtung von Praktikums- und Werkstattarbeitsplätzen „mitten im Baumarkt“ machen unsere Zusammenarbeit aus.

Ich wünsche unserem Partner weiterhin tolle Ideen und einen langen Atem für sein soziales Engagement. „Respekt, wer’s selber macht“ ist das Motto von toom Baumarkt. Das gilt auch für die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigung: Hier brauchen wir die Kraft, die Fantasie und den Beitrag von allen gesellschaftlichen Akteuren – auch und besonders aus dem Bereich der Wirtschaft.

Dr. Angelika Magiros
Dr. Walter Schmidt
Dr. Walter Schmidt Geschäftsführer von XertifiX e.V. Mehr erfahren

Wir sind beeindruckt, wie die REWE Group durch ihre professionelle Herangehensweise einen großen Teil des Einkaufs in nur 10 Jahren auf Nachhaltigkeit umstellen konnte. Dabei hat sie auch so schwierige Produktbereiche wie Natursteine aus asiatischen Steinbrüchen in den Blick genommen.

Wir wünschen der REWE Group, dass in den kommenden Jahren die Anstrengungen im Bereich Nachhaltigkeit auch darin Früchte tragen, dass ihre weltweiten Lieferanten die Werte Menschenrechte, Umwelt- und Tierschutz noch stärker verinnerlichen und deren Umsetzung auch eigenständig weiter vorantreiben.

Dr. Walter Schmidt
Prof. Dr. Dagmar Schratter
Prof. Dr. Dagmar Schratter Geschäftsführerin der Schönbrunner Tiergarten GmbH Mehr erfahren

Nachhaltigkeit verbindet erfolgreiches Wirtschaften mit Verantwortung für Natur und Gesellschaft.

Mit der 2015 ins Leben gerufenen Stiftung „Blühendes Österreich“ hat die REWE International AG als erstes großes österreichisches Unternehmen den Schutz und Erhalt der Biodiversität als gesellschaftspolitisches Anliegen erkannt und den Worten auch Taten folgen lassen.

Immer mehr Menschen sind sich darüber bewusst, dass der Erhalt unserer Artenvielfalt sowie der sorgfältige Umgang mit Ressourcen Anliegen sind, die uns alle betreffen – auch den Lebensmittelhandel. Das diesbezügliche Engagement eines international tätigen Konzerns etwa durch weitere Förderung von regionalen und ökologischen Lebensmitteln, durch die Weiterentwicklung umweltschonender Verpackungen, durch die Optimierung kundenfreundlicher Verpackungsgrößen zur Verminderung der Nahrungsverschwendung   kann viel bewirken und wird letztendlich auch den Endkunden zu bewusstem Handeln bewegen.

Prof. Dr. Dagmar Schratter
Esther Dworak
Esther Dworak Marketingleiterin, Obst vom Bodensee Vertriebsgesellschaft mbH Mehr erfahren

Die Obstbauernfamilien am Bodensee sind stolz darauf, dass das erste Pilotprojekt der REWE Group in Deutschland vor 10 Jahren in ihrer Region gestartet wurde. Damals waren Nachhaltigkeit und Biodiversität in der Öffentlichkeit nicht in dem Maße präsent, wie es heute der Fall ist. Schon zu diesem Zeitpunkt hat die REWE Group wichtige Weichen gestellt und gemeinsam mit der Bodensee-Stiftung, Obstbauern und Imkern ein Projekt zum Schutz von Wildbienen und Insekten gestartet.

Der Wunsch nach nachhaltig, ökologisch und artgerecht produzierten Lebensmittel nimmt stetig zu. Allerdings führen veränderte Produktionsbedingungen oder nachhaltige Verpackungen zu einer Verteuerung der Produkte. Hier wird sich zeigen, ob die Verbraucher bereit sind, die gewünschte Nachhaltigkeit zu leben.

Dauerhaft kann das Bodenseeprojekt nur erfolgreich sein, wenn es gelingt, den Naturschutz-Mehrwert, der in den Produkten steckt, auch den Kunden zu vermitteln. Die REWE Group steht hier in direktem Kontakt mit den Verbrauchern und kann Aufklärung betreiben.

Esther Dworak
Swantje Lehners
Swantje Lehners Geschäftsführerin Projekte & Kooperationen, Futouris e.V. Mehr erfahren

Das Besondere am Nachhaltigkeitsengagement der DER Touristik Group ist die hohe Priorität der sozialen Themen. Dies zeigt sich vom Kinderschutz, für den sich DER Touristik seit vielen Jahren mit außerordentlichem Engagement stark macht, bis hin zum Themenfeld Menschenrechte, in dem eine ganzheitliche Strategie entwickelt wurde. Beeindruckend ist, dass hierbei direkt an den eigenen Kernprozessen und -produkten angesetzt wird, sei es durch Mitarbeiterschulungen für Kinderschutz in eigenen Hotels oder durch das umfassende Involvement von Führungskräften aus den unterschiedlichsten Unternehmensbereichen. Für uns alle in der Tourismusbranche sollte der Klimaschutz in den kommenden 10 Jahren die allerhöchste Priorität haben. Alle Akteure der Branche sollten gemeinsam daran arbeiten, die durch die angebotenen Reisen erzeugten CO2-Emissionen zu reduzieren und zu kompensieren, um ihren Beitrag zur Erreichung der globalen Klimaziele zu leisten.

Swantje Lehners
Kristian Klöckner
Kristian Klöckner NABU - Naturschutzbund Deutschland e.V. Mehr erfahren

Konsum ist eine der wichtigsten Stellschrauben, um Nachhaltigkeit zu fördern. Die REWE Group hat vor knapp zehn Jahren das Label PRO PLANET ins Leben gerufen. Die Besonderheit liegt darin, ökologische und soziale Verbesserungen über den gesamten Lebenszyklus eines Produktes zu erreichen. Inzwischen gibt es eine Vielzahl von PRO PLANET-Produkten. So bietet die REWE Group dem Kunden auch im Massenmarkt die Möglichkeit, auf nachhaltigere Produkte zu setzen.

Vorreiter aus der Wirtschaft sind sehr wichtig, denn sie zeigen, was möglich ist. Verbesserungen im Sinne der Nachhaltigkeit müssen aber auch dynamisch zum gesetzlichen Mindeststandard werden. Für engere Rahmenbedingungen sollte sich die REWE Group deshalb auch politisch noch stärker einsetzen.

Auch das Thema Suffizienz darf zukünftig kein Tabu sein: Was braucht ein Mensch für ein „gutes Leben“? Diese Frage muss gesellschaftlich und individuell diskutiert werden. Dabei geht es auch darum, wie Leitbilder verändert werden können. Dazu kann die REWE Group einen Beitrag leisten.

Kristian Klöckner
Mechtild Maurer
Mechtild Maurer Geschäftsführerin der Kinderrechtsorganisation ECPAT e.V. Mehr erfahren

Das Nachhaltigkeits-Engagement der DER Touristik Group verbinde ich seit langem mit nachhaltigem sozialem und kinderrechtlichem Engagement, was für mich als Vertreterin einer Kinderschutzorganisation eine herausragende Bedeutung hat. Dabei habe ich vor allem die vielfältigen Aktivitäten wahrgenommen, bei denen die REWE Group nachhaltige, arbeitsfähige Strukturen im Kinderschutz aufgebaut und dabei nicht auf einmalige Events gesetzt hat.

Die DER Touristik war eines der ersten Unternehmen, das in Deutschland den Kinderschutz Kodex unterzeichnet und wirksam umgesetzt hat. Es wurde ein umfangreiches Schulungskonzept entwickelt, das insbesondere im Ausland große Beachtung fand.

Ich wünsche mir, dass die DER Touristik ihre Geschäftsprozesse in den kommenden Jahren auch entlang der Wertschöpfungskette an den Rechten und dem Schutz der Kinder sowie der Nachhaltigkeit ausrichtet.

Mechtild Maurer
Prof. Dr. Almuth Einspanier
Prof. Dr. Almuth Einspanier Direktorin Veterinär-Physiologisch-Chemischen Institut Uni Leipzig Mehr erfahren

Die REWE Group hat sich schon sehr frühzeitig dem Thema Tierwohl zugewandt und dieses konsequent unterstützt.

Ein wesentliches Ziel meiner Forschungen ist es, dem Töten männlicher Eintagsküken ein Ende zu setzen. Die Herausforderung bestand darin, das entwickelte Verfahren zur In-ovo-Geschlechtsbestimmung in die Praxis zu überführen. Die REWE Group war von Anfang an von unserer Forschung überzeugt und unterstützt uns bei der Weiterentwicklung und Anwendung. Dadurch konnte unsere Forschung inzwischen an den Markt gebracht werden. Wir möchten uns bei der REWE Group bedanken, dass unsere Forschungsidee durch eine interessierte und risikobereite Einzelhandelskette realisiert werden konnte.

Gehen Sie weiter ihren eingeschlagenen Weg, der neue Pfade der Forschung ermöglicht, der risikobereit ist und an das Unmögliche glaubt. Investieren Sie auch in unmöglich scheinende Bereiche, die erst in ein paar Jahren erfolgreich sein werden.

Prof. Dr. Almuth Einspanier
Tjitze Meter
Tjitze Meter Gründer & Geschäftsführer HatchTech Group, Niederlande Mehr erfahren

Die Missionen der REWE Group und der HatchTech Group ähneln sich sehr. Beiden Unternehmen liegt bei ihren gesamten Aktivitäten eine nachhaltige Zukunft am Herzen.

Die REWE Group war absoluter Vorreiter bei dem sogenannten “Early Feeding” für die Masthähnchen der Eigenmarken. Dabei haben die Küken sofort nach dem Schlüpfen Zugang zu frischem Wasser, Futter und Licht. Überwiegend wird dies durch speziell dafür ausgerüstete HatchTech-Brutschränke sichergestellt.

Bei der gemeinsamen Entwicklung einer praxisreifen Lösung zum Verzicht auf das Kükentöten wurde die erfolgreiche  Partnerschaft im Rahmen der gemeinsamen Gründung der SELEGGT GmbH weiter gestärkt. Stolz und voller Tatendrang freuen wir uns darauf, die Grenzen des Möglichen zu sprengen und mit technologischen Innovationen nachhaltige Lösungen für „unlösbare“ Probleme zu finden.

Tjitze Meter
Georg Sedlmaier
Georg Sedlmaier Gründer, Buchautor, Herausgeber und Lebensmittelkaufmann IG FÜR. Mehr erfahren

Seit 1968 – damals als REWE Grossraumläden Supermarktleiter in München – ist mir das Unternehmen ein Begriff.

Als Gründer der nun internationalen IG FÜR gesunde Lebensmittel. e.V. werbe ich unter anderem für gesunde „Handelseigenmarken ohne Fremdstoffe“.

Das PRO PLANET-Label der REWE Group erlebe ich als vorbildlich. Maßnahmen wie z. B. Hähnchen ohne Gentechnik oder Soja-Fütterung sowie BIO-zertifiziertes Obst und Gemüse ohne Plastikverpackung zeigen mir, dass die REWE Group das Thema Nachhaltigkeit ernst nimmt und Schritt für Schritt umsetzt!

Das Thema Tierwohl erfordert in Zukunft einen noch massiveren Einsatz. So müssen beispielsweise „Reserveantibiotika“ endlich aus der Tiermast verschwinden, weil sie eine Bedrohung für die Humanmedizin, für uns Menschen sind, wenn wir diese Substanzen im Krankheitsfall  benötigen. Insgesamt muss die Achtsamkeit und Wertschätzung für unsere Mittel zum Leben gefördert werden. Hierzu gehört für mich auch die Vermeidung von ruinösen Fleisch-Lockvogelangeboten in der Werbung.

Georg Sedlmaier
Friedel Hütz-Adams
Friedel Hütz-Adams Wiss. Mitarbeiter SÜDWIND e.V. und Fachbeirat NH der REWE Group Mehr erfahren

Die REWE Group hat mit ihrem Nachhaltigkeitsengagement auf verschiedenen Ebenen angesetzt. Für SÜDWIND sind die Ansätze mit entwicklungspolitischer Relevanz am bedeutendsten, denn dies sind unsere Arbeitsschwerpunkte. Hier ist es insbesondere durch Hot-Spot-Analysen gelungen, Probleme in den Lieferketten zu identifizieren. Häufig geht es dabei um die Einkommen der Menschen, die Produkte anbauen oder als Beschäftigte ernten. Erkenntnisse über Missstände waren der Ausgangspunkt für Versuche, diese Probleme abzustellen. Es gibt leider in Deutschland wie auch in der EU bislang keine gesetzliche Verpflichtung für Unternehmen, in ihren Wertschöpfungsketten auf die Einhaltung von Menschenrechten zu achten. Um Missstände zu beheben und zugleich einen fairen Wettbewerb zu erreichen, müssten alle Unternehmen aktiv werden. Sonst sind Unternehmen, die in ihre Wertschöpfungskette investieren, im harten Preiswettbewerb im Nachteil. Die REWE Group sollte sich daher für gesetzliche Regelungen einsetzen.

Friedel Hütz-Adams
Sascha Tischer
Sascha Tischer Leiter der Initiative True Assets Mehr erfahren

Als vor einer Dekade die ersten konzeptionellen Schritte für das PRO PLANET-Label aufgesetzt wurden, mit einem unabhängig validierten Prozess, der überdies von einem kritischen Expertenbeirat begleitet werden sollte, war die Skepsis im Markt nicht unerheblich: Meint die REWE Group das ernst? Will man wirklich Produkte und Lieferketten auf Missstände durchleuchten und in den Dialog mit zivilgesellschaftlichen Kräften treten? Es ist heute wunderbar zu sehen, dass sich dieses Experiment gelohnt hat.

Die REWE Group sollte auch in Zukunft am PRO PLANET-Konzept festhalten. Und: Nicht nur auf Siegel und Labels vertrauen! Nachhaltigkeitsstandards sind sicher wichtige Instrumente auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit, aber sie sind eben nur EIN Werkzeug. Verantwortung darf nicht allzu leichtfertig in die Lieferketten delegiert werden – mit dem steten Hinweis auf die zu erfüllenden Kriterien von Label-Standards. Verantwortung tragen alle Akteure. Zudem: Es ist mehr investives Engagement im Ursprung notwendig.

Sascha Tischer
Peter Boley
Peter Boley Qualitätsmanager und Nachhaltigkeitsbeauftragter Brocker Möhren Mehr erfahren

Unter dem Motto der REWE Nachhaltigkeitsinitiative „Gemeinsam Gutes tun“ sind wir stolz, von Beginn an ein Teil der Entwicklung im Rahmen der PRO PLANET Richtlinien gewesen zu sein. Der erste Kontakt  kam 2012 zustande, sodass wir kurze Zeit später die ersten mit dem PRO PLANET-Label gekennzeichneten Möhren national in den REWE-Märkten vermarkten konnten. Im Rahmen der Nachhaltigkeitsmesse der REWE in Düsseldorf 2016 präsentierten wir dann Entwicklungen aus dem Pilotvorhaben Rheinland, den PRO PLANET-Nachhaltigkeitsaspekt  „Artenvielfalt schützend“ unter der Leitung der Biologischen Station Bonn/Rhein Erft bzw. dem NABU. Aus dieser Nachhaltigkeitsbewegung veröffentlichte dann Brocker Möhren 2016 als erstes Unternehmen in der deutschen Obst- und Gemüsebranche einen eigenen DNK Nachhaltigkeitsbericht, welcher unter anderem 2018 zu einer Nominierung für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis führte. Wir freuen uns auf viele weitere Jahre im Rahmen der partnerschaftlichen Zusammenarbeit.

Peter Boley
Dr. Gábor Wichmann
Dr. Gábor Wichmann Geschäftsführer BirdLife Österreich Mehr erfahren

Lebensmittelerzeugung und -einzelhandel haben große Bedeutung für den Verlust der Biodiversität. Die REWE International AG stellt über die Stiftung Blühendes Österreich seit 2014 1 Cent pro Verkaufseinheit regionales Obst und Gemüse für ökologisch wertvolle Flächen sowie Naturschutzprojekte in Österreich zur Verfügung. Damit leistet REWE einen wertvollen Beitrag für die Erhaltung der Biodiversität.

Bis 2022 sollen 1.000 ha wertvolle Flächen langfristig gesichert werden. BirdLife Österreich freut sich auf die weitere enge Zusammenarbeit.

Dr. Gábor Wichmann
Jochen Brühl
Jochen Brühl Vorsitzender der Tafel Deutschland Mehr erfahren

Die REWE Group zählt zu den ältesten Partnern der Tafel Deutschland. Das Engagement hat sich über die Jahre ausgeweitet, und wir entwickeln es stetig gemeinsam weiter, damit die Unterstützung bei den Tafeln und ihren Nutzer*innen bestmöglich wirkt.

Ich finde es beachtlich, dass die REWE Group es geschafft hat, nachhaltiges Handeln und eine nachhaltige Haltung in ihre Unternehmens-DNA zu integrieren und sich ambitionierte Ziele zu setzen. Damit tut sie nicht nur sich selbst etwas Gutes, sondern stößt auch gesellschaftliche Debatten an. Genau das verstehe ich unter moderner unternehmerischer Verantwortung.

Jochen Brühl
Prof. Dr. Ulf Schrader
Prof. Dr. Ulf Schrader TU Berlin - Leiter des Fachgebiets ALÖNK und Direktor der SETUB Mehr erfahren

Was mich in der Projektarbeit mit der REWE Group begeistert hat, war das große Engagement bei den beteiligten – sicherlich außergewöhnlichen – selbstständigen Kaufleuten: Das Engagement beschränkte sich nicht auf die Umsetzung von Vorgaben, sondern wurde mit Eigeninitiative und unter Beachtung lokaler Besonderheiten gelebt. Dabei war nicht nur die Marktleitung engagiert, sondern es beteiligten sich zahlreiche umweltorientierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf allen Ebenen. Auch die Offenheit und Zugänglichkeit der CSR-Verantwortlichen in der Zentrale empfinde ich als etwas Besonderes.

Die REWE Group könnte in Zukunft noch konsequenter darin werden, nicht nur „das Gute“ zu tun, sondern auch, „das Schlechte“ zu lassen – so schwierig es im Konkreten auch ist, das zu identifizieren und umzusetzen. Zudem wünsche ich mir mehr klare öffentliche Stellungnahmen dazu, dass die REWE Group gesetzliche Maßnahmen unterstützt, die den nachhaltigen Konsum zur Normalität werden lassen.

Prof. Dr. Ulf Schrader
Katrin Weidemann
Katrin Weidemann Vorstandsvorsitzende der Kindernothilfe Mehr erfahren

In den vergangenen neun Jahren konnten wir als Kindernothilfe das Nachhaltigkeits-Engagement der REWE Group in unserer Partnerschaft konkret erleben – und von Beginn an war dieses Engagement beeindruckend: von der schnellen Entscheidung, sich nach dem schweren Erdbeben 2010 langfristig und konsequent für die Kinder in Haiti einzusetzen, bis zu dem großen persönlichen Engagement, das auf breiter Basis von den Mitarbeitenden wie dem Management gleichermaßen spürbar ist. Und ungemein wertvoll waren und sind der intensive, konstruktive Dialog, die hohe Verlässlichkeit und die Bereitschaft, das Projekt – und das heißt, die Kinder in Haiti – auch durch schwierige Phasen zu begleiten.

Wir sind froh und stolz, die REWE Group an unserer Seite zu wissen! Und wir möchten sie darin bestärken, den eingeschlagenen Weg auch in den nächsten 10 Jahren mit gleicher Konsequenz und Leidenschaft weiter zu verfolgen: Nachhaltigkeit nicht als Trend, sondern als wesentliches Element der Unternehmensstrategie zu verstehen. Damit nimmt die REWE Group für andere Unternehmen eine wichtige Vorbildfunktion ein.

Katrin Weidemann
Dieter Overath
Dieter Overath Vorstandsvorsitzender von TransFair e.V. Mehr erfahren

Die REWE Group gehört zu den Fairtrade-Pionieren in Deutschland: Als erstes Handelsunternehmen überhaupt führte sie 1993 bundesweit Fairtrade-Kaffee ein. 2007 war sie der erste Händler, der fair gehandelte Rosen ins Sortiment aufnahm. Außerdem gehörte sie zu den ersten Einzelhandelsketten, die für ihre Eigenmarken fair gehandelten Kakao mit dem Fairtrade-Kakao-Siegel einkaufte und zum Jahresende 2018 das gesamte schokoladenhaltige Eigenmarkensortiment auf fairen Kakao umstellte. Für sein langjähriges und innovatives Engagement gewann das Unternehmen im März 2014 sogar den Fairtrade-Award.

Wir würden uns wünschen, dass Fairtrade-Bananen, die es derzeit nur als Bio-Variante bei PENNY gibt, bald in allen Märkten erhältlich sind. Auch eine Zusammenarbeit im Bereich Baumwolle und Textilien können wir uns in Zukunft sehr gut vorstellen. Gleiches gilt für größere Kooperationen wie Werbekampagnen und Promotion – gerne auch auf der politischen Bühne (Stichwort: Kaffeesteuer, nachhaltige Mehrwertsteuer).

Dieter Overath
Georg Abel
Georg Abel Geschäftsführer der VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. (Bundesverband) Mehr erfahren

Verbraucher verbinden Lebensmittel besonders mit Nachhaltigkeit. Das entsprechende breite und tiefe Engagement von REWE und PENNY basiert auf der Einlistung entsprechender Produkte externer Hersteller und der nachhaltigen Verbesserung der in diesem Marktsegment besonders vielfältigen Eigenmarken. Beide sich ergänzenden Ansätze bedienen Käufer mit einem Angebot an Bio-, Fairtrade- und Regionalprodukten und schaffen gleichzeitig Angebote für den Massenmarkt. Die Übertragung dieses Ansatzes auf die toom Baumärkte ist ebenso wie die kontinuierlichen, unterschiedlichen Dialogangebote Teil dieses langjährigen, glaubwürdigen und ausgezeichneten Engagements.

Ein gut gemachter Nachhaltigkeitsbericht kann nur Teil einer kommunikativen, Gesamtstrategie sein. Diese umfasst u. a. Dialoge mit unterschiedlichen Stakeholdern sowie die Einbindung von Kunden, Mitarbeitenden und Lieferanten. In der Branche sind zukünftig nicht einzelne Nachhaltigkeits-„Leuchttürme“ gefragt, sondern ein breites Engagement bei Produkten und deren Verpackung sowie bei der grundsätzlichen Geschäftstätigkeit.

Georg Abel
Stefanie Pöpken
Stefanie Pöpken Fachreferentin bei PROVIEH e.V. Mehr erfahren

Die REWE Group zeigt mit ihrem Nachhaltigkeitsbericht Verantwortungsbewusstsein gegenüber Mensch, Tier und Umwelt. Dass der Bericht immer wieder angepasst wird, macht deutlich, dass sich das Unternehmen fortlaufend mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt und Verbesserungen anstrebt. Das braucht es, um tatsächliche positive Veränderungen zu erreichen.

Ich wünsche der REWE Group, dass sie sich auch in den nächsten 10 Jahren weiterhin für mehr Nachhaltigkeit in der Branche einsetzt und vor allem im Bereich Tierwohl ein starker Vorreiter ist. Die REWE Group hat bisher schon viele Leuchtturmprojekte vorangetrieben, diese gilt es noch stärker gegenüber der Gesellschaft und der Politik zu kommunizieren.

Stefanie Pöpken
Nora Lehmann
Nora Lehmann Hans Willi Böhmer Verpackung und Vertrieb GmbH & Co. KG Mehr erfahren

Lange bevor Nachhaltigkeit zur gesellschaftlichen Mode wurde, hat die REWE Group sich bereits intensiv mit den Fragestellungen entlang der Lieferkette beschäftigt. Gemeinsam haben wir die kritischen Punkte durchleuchtet und potenzielle Maßnahmen erörtert. Dabei wurde nie nur ein einziges Kriterium oder eine einzelne Anspruchsgruppe herangezogen, sondern immer auch die Praxis, in unserem Fall die Landwirtschaft, aktiv mit einbezogen. Im ständigen Dialog konnten Konfliktpotentiale besprochen und Vorbehalte abgebaut werden.

Nachhaltigkeit ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Jetzt gilt es jedoch den Bogen nicht zu überspannen und die Realität nicht aus den Augen zu verlieren. Es gilt zu vermeiden, Gräben zwischen lebensmittelproduzierenden und lebensmittelkonsumierenden Bevölkerungsschichten zu befeuern. Vielmehr sollte das gegenseitige Verständnis gefördert werden. Im Dialog mit den Anspruchsgruppen sollten realistische Ziele vereinbart werden. Dabei dürfen auch politische Rahmenbedingungen nicht außer Acht gelassen werden.

Nora Lehmann
Steffen Reese
Steffen Reese Director Naturland – Verband für ökologischen Landbau e.V. Mehr erfahren

Der Handel entdeckt Bio. Was für andere heute neu ist, wird bei REWE bereits seit 10 Jahren gelebt. 2009 begann die Zusammenarbeit von Naturland und REWE beim Ausbau der Eigenmarke REWE bio. Daraus ist eine Partnerschaft erwachsen, die geprägt ist von Verlässlichkeit und einem ebenso offenen wie produktiven inhaltlichen Austausch. So etwa bei Nachhaltigkeitsthemen wie Tierwohl und Regionalität.

Wir müssen unser Ernährungssystem enkeltauglich machen. Die Gesellschaft muss Verantwortung übernehmen für die heimische Landwirtschaft wie auch für die Bäuerinnen und Bauern im Süden. Naturland steht für die Entwicklung einer zukunftsfähigen, das heißt öko-sozialen Landwirtschaft. Lassen Sie uns auf diesem Weg mit noch mehr Mut vorangehen und dabei die Kundinnen und Kunden mitnehmen.

Steffen Reese
Olaf Tschimpke
Olaf Tschimpke Präsident des Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) Mehr erfahren

Die REWE Group als Unternehmen ist neben Politik und Zivilgesellschaft ein entscheidender Akteur im gesamtgesellschaftlichen Diskurs zur Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Die REWE Group und NABU sensibilisieren zu dringenden Fragen unserer Zeit: Dem Schutz der Artenvielfalt und einem sorgsameren Umgang mit natürlichen Ressourcen. Gemeinsam praktizieren REWE Group und NABU bereits seit 2009 Artenschutz in PRO PLANET Projekten mit über 300 landwirtschaftlichen Betrieben und in der Obst- und Gemüseabteilung wurden Pilotprojekte zum „Auspacken“ realisiert oder Laserkennzeichnungen und Mehrwegbeutel eingeführt.

Für die zweite Dekade der Zusammenarbeit wünsche ich der REWE Group eine differenziertere Haltung zum Einsatz von Pestiziden in der konventionellen Landwirtschaft. Für Verpackungen sollten verbindliche Reduktionsziele aufgestellt werden, neben der Recyclingfähigkeit müssen Mehrwegangebote in den Fokus genommen werden. Der CO2-Ausstoß der REWE Group muss ebenso wie die weltweiten Emissionen kontinuierlich sinken, sonst werden Klimaziele verfehlt. Klimaschädliche Produkte müssen nach und nach ausgelistet werden.

Olaf Tschimpke

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