Küken in einem Stall, die ihr Futter essen

Für mehr Tierwohl

Titelstory

Editorial

Die REWE Group möchte zum Tierwohl beitragen und hat dafür einen strategischen Ansatz sowie vielfältige Projekte entwickelt. In unserer Leitlinie für Nachhaltiges Wirtschaften bekennen wir uns konkret zur Verbesserung von Standards in der Tierhaltung. Durch die enge Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern und Nichtregierungsorganisationen konnten wir branchenweite Verbesserungen anstoßen. 

Interview mit Nina Blankenhagen und Stefanie Pöpken

„Es geht nur zusammen“

Wie kann der Einzelhandel dazu beitragen, dass es Nutztieren gut geht? Und wie können aus den unterschiedlichen Sichtweisen von Organisationen Lösungen entstehen? Darüber sowie über gemeinsam Erreichtes und Pläne für die Zukunft sprechen Nina Blankenhagen (Funktionsbereichsleiterin Nachhaltigkeit Ware) und Stefanie Pöpken (Fachreferentin mit Schwerpunkt Geflügel und Rinder bei PROVIEH e. V. und Mitglied des Fachbeirats Nachhaltigkeit der REWE Group) im Interview.

Schweine schauen frontal in die Kamera
Tierwohl auf einen Blick

Haltungskennzeichnung: Klare Orientierung für Kunden

Wie viel Tierwohl im Produkt steckt, war für Konsumenten lange Zeit schwer zu erkennen. Um ihren Kunden Orientierung beim Fleischkauf zu bieten, setzt die REWE Group auf klare Informationen zur Haltung. Hierzu nutzen REWE und PENNY seit 2018 eine 4-stufige Haltungskennzeichnung für Frischfleisch-Eigenmarkenartikel.

Eine Kuh auf der Weide schaut in die Kamera
Alternativen für Bruderhähne

Es lebe das Küken! Mit Spitz & Bube, Herzbube und SELEGGT für mehr Tierwohl

Eine Legehenne soll möglichst viele Eier legen – darauf wird ihre Zucht optimiert. Männliche Küken dieser Rassen setzen beim Mästen nicht genügend Brustfleisch an und legen keine Eier. Deshalb werden in Deutschland jedes Jahr rund 45 Millionen männliche Küken getötet. Um diese Praxis zu beenden, verfolgt die REWE Group verschiedene Ansätze: Spitz & Bube bzw. Herzbube ermöglichen die Aufzucht der so genannten Bruderhähne bis zur Schlachtreife, das SELEGGT-Verfahren ermöglicht die Geschlechtsbestimmung im Brutei.

Küken in einem Stall
Projekte für mehr Tierwohl

Tierwohl fördern: bessere Bedingungen für Schweine, Rinder und Geflügel

Die REWE Group engagiert sich für mehr Tierwohl. Viele der vorhandenen Maßnahmen laufen z. B. in PRO PLANET-Projekten, die unter anderem die Fütterung und Haltungsbedingungen von Hähnen und Hennen verbessern. Die REWE Group strebt gemeinsam mit ihren Lieferanten an, schmerzhafte Eingriffe an Nutztieren wie die betäubungslose Ferkelkastration, das Kupieren des Ringelschwanzes bei Ferkeln oder das Kürzen der Schnäbel von Legehennen abzuschaffen.

 

Vier Schweine schauen in die Kamera
Strategische Einbettung des Themas Tierwohl

Mit klaren Standards und Leitlinien für mehr Tierwohl

In der Nachhaltigkeitsstrategie der REWE Group ist das Handlungsfeld Tierwohl als zentraler Bereich verankert. Das Leitbild „Nutztierhaltung der Zukunft“ und die Leitlinie für Nachhaltiges Wirtschaften geben Orientierung für die Umsetzung des erklärten Ziels, tierwohlorientiert zu handeln.

Innerhalb ihrer Strategie „Grüne Produkte 2030“ verfolgt die REWE Group im Handlungsfeld Tierwohl das Ziel, zusammen mit Geschäftspartnern und Lieferanten verbindliche Standards zu implementieren und den Dialog zwischen allen Partnern zu fördern.

Eine Grafik mit einer Kuh, einem Schwein und einem Küken

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Soziale und ökologische Auswirkungen unternehmerischen Handelns hängen eng zusammen. Ganzheitlich schauen wir auf unsere Aktivitäten und engagieren uns z.B. für Menschenrechte, Biodiversität und umweltfreundlichere Verpackungslösungen.